Auf diesen Roman war ich echt super gespannt. Ich bin mittlerweile auf Seite 23 und ich kann jetzt schon sagen: Ich bin jetzt "krachthörig". Ich liebe, liebe, liebe seinen Schreibstil. Zu der Handlung kann ich noch nichts sagen, aber seine Art zu schreiben ist wundervoll, anders, schön. Und spätestens seit dieser Textstelle hier (S.21) bin ich diesem Mann und seiner Sprache voll und ganz verfallen. Keine Ahnung, ob jeder in dieser Textstelle so etwas unglaubliches sieht wie ich, aber ich will euch diesen literarischen Erguss auf keinen Fall vorenthalten. Literatur ist schliesslich immer polyvalent und subjektiv. Entscheidet einfach selbst ;)
"Engelhardt war auf die fast schmerzhafte Schönheit dieser Südmeere gar nicht vorbereitet gewesen; Sonnenstrahlen stießen in leuchtenden Säulen durch die Wolken, des Abends senkte sich friedliche Milde über die Küsten und ihre hintereinander gestaffelten, sich im zuckrigvioletten Licht der Dämmerung ins Unendliche fortsetzenden Bergketten."
Vielleicht verstehen ja jetzt manche, warum ich mich in seinen Schreibstil verliebt habe. Und vielleicht ist ja jetzt jemand auf den Geschmack gekommen und liest demnächst auch Christian Kracht. Sobald ich fertig bin (und das dürfte nur einen kleinen Zeithauch dauern), werde ich diesem Buch einen weiteren Beitrag in Form einer Rezension widmen. Und jetzt verziehe ich mich wieder auf mein Bett und verstecke mich hinter den Seiten von "Imperium".

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