Und hier kommt mein neues, aktuelles Buch. Heute morgen hab ich Christian Krachts "Imperium" ausgelesen zur Seite gelegt(Und ja, ich liebe ihn noch immer), jetzt ist also "Killmousky" dran, der neue Roman von Sibylle Lewitscharoff. Ein Krimi, ganz ungewöhnlich für die deutsche Autorin. Und weil sie sich, wie sie selbst sagte, in ein komplett neues Terrain gewagt hat, bin ich wahrlich gespannt darauf, denn eigentlich bin ich so gar kein Krimileser. Ich habe schon ein wenig reingelesen und der Kontrast, nachdem ich vorher Kracht gelesen habe, mit seiner wunderschönen, poetischen und anspruchvollen Sprache, ist enorm. Kurze, knackige, prägnante Sätze, wie wohl für einen Krimi üblich. Ehrlich gesagt ist mir der Kontrast grade noch etwas zu krass, Krachts Sprache war einfach zu schön. Auch wurde dieser Krimi schon von Leuten, die ich hier nicht näher benennen will, als schlecht betitelt. Sibylle Lewitscharoff war vor ein paar Wochen an unserer Universität und hat genau aus ebendiesem Buch vorgelesen und da klangt es eigentlich ganz gut, wenn auch die ganze Erscheinung dieser Frau sehr, ich nenne es mal interessant, war. Und trotzdem bin ich stolz, dass sie mir meine Ausgabe ihres neuen Romans signiert hat und ich sie jetzt lesen darf.
Hier mal kurz der Klappentext für euch, damit ihr wisst, worum es überhaupt geht :
Ein privater Auftrag bringt Richard Ellwanger, frisch aus dem Polizeidienst geschieden, von München nach New York: Unfall, Suizid oder Mord - die Ermittlungen in den vornehmsten Kreisen der Metropole gestalten sich schwierig. Und führen mitten hinein in die süddeutsche Provinz. Ein mitreißender Krimi und zugleich ein funkelndes sprachliches Meisterwerk.
Und eines sei noch erwähnt: Der vermeindliche Titelheld "Killmousky", der sich als Kater des Ermittlers Ellwanger entpuppt, ist NICHT der Protagonist der Story, wie Lewitscharoff noch ausdrücklich betonen wollte :D

















