Freitag, 30. Mai 2014

Killmousky





Und hier kommt mein neues, aktuelles Buch. Heute morgen hab ich Christian Krachts "Imperium" ausgelesen zur Seite gelegt(Und ja, ich liebe ihn noch immer), jetzt ist also "Killmousky" dran, der neue Roman von Sibylle Lewitscharoff. Ein Krimi, ganz ungewöhnlich für die deutsche Autorin. Und weil sie sich, wie sie selbst sagte, in ein komplett neues Terrain gewagt hat, bin ich wahrlich gespannt darauf, denn eigentlich bin ich so gar kein Krimileser. Ich habe schon ein wenig reingelesen und der Kontrast, nachdem ich vorher Kracht gelesen habe, mit seiner wunderschönen, poetischen und anspruchvollen Sprache, ist enorm. Kurze, knackige, prägnante Sätze, wie wohl für einen Krimi üblich. Ehrlich gesagt ist mir der Kontrast grade noch etwas zu krass, Krachts Sprache war einfach zu schön. Auch wurde dieser Krimi schon von Leuten, die ich hier nicht näher benennen will, als schlecht betitelt. Sibylle Lewitscharoff war vor ein paar Wochen an unserer Universität und hat genau aus ebendiesem Buch vorgelesen und da klangt es eigentlich ganz gut, wenn auch die ganze Erscheinung dieser Frau sehr, ich nenne es mal interessant, war. Und trotzdem bin ich stolz, dass sie mir meine Ausgabe ihres neuen Romans signiert hat und ich sie jetzt lesen darf.
Hier mal kurz der Klappentext für euch, damit ihr wisst, worum es überhaupt geht :

Ein privater Auftrag bringt Richard Ellwanger, frisch aus dem Polizeidienst geschieden, von München nach New York: Unfall, Suizid oder Mord - die Ermittlungen in den vornehmsten Kreisen der Metropole gestalten sich schwierig. Und führen mitten hinein in die süddeutsche Provinz. Ein mitreißender Krimi und zugleich ein funkelndes sprachliches Meisterwerk. 

Und eines sei noch erwähnt: Der vermeindliche Titelheld "Killmousky", der sich als Kater  des Ermittlers Ellwanger entpuppt, ist NICHT der Protagonist der Story, wie Lewitscharoff noch ausdrücklich betonen wollte :D

Freitag, 23. Mai 2014

New Treasures

Seht mal, was heute mit der Post kam. Ich hätte fast so geschrien, wie in der Zalandowerbung :D






"Wicked" - süchtig bin ich sowieso. Schon zweimal hab ich Wicked in London besucht und jedes Mal war ich danach ein seelisches Frack (im positiven Sinne) :D Dieses Musical überwältig mich einfach so, das ist unfassbar. Die Lieder sind einfach der helle Wahnsinn. Und jetzt hab ich mir auch endlich das Buch dazu bestellt. Es ist ein englisches Buch und sieht zudem einfach toll aus. Und das Beste ist: Die Seiten sind außen grün. 


Ich liebe es und in meinem Bücherregal macht es sich super ;) 

"Quidditch im Wandel der Zeit" und "Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind" sind einfach ein Muss für jeden Harry Potter- Fan. Und ich bin unbestreitbar einer. Ich habe jedes Buch mindestens fünfmal gelesen. Das erste Buch, sobald ich gut genug lesen konnte. Und jetzt werde ich diese beiden auch noch verschlingen. Mir fehlt nur noch "Die Märchen von Beedle dem Barden" und das werde ich mir in naher Zukunft auch noch anschaffen. 

Donnerstag, 22. Mai 2014

My favourite Apps



Heute dachte ich mir, stelle ich euch mal fünf (wie ich finde) superpraktische und vor allem kostenlose Apps für euer Smartphone vor. Vielleicht könnt ihr die ein oder andere ja auch gebrauchen, falls ihr sie nicht schon habt. Da ich ein Android-phone besitze, keine Garantie für Apple und Co. ;) 


1. Taschenlampe Tiny Flashlight



Super praktisch auf dunklen Nachhausewegen nach dem Clubbesuch und einer durchzechten Nacht. Leuchtet mit Hilfe des Blitzes eurer Kamera super hell (leider vorausgesetzt, ihr habt genügend Akku)
Trotzdem ideal, wenn ihr gerade keine Taschenlampe dabei habt, denn ich Gegensatz zu so einer ist euer Handy wahrscheinlich immer mit von der Partie. Nützlich und völlig kostenlos.


2. DB-Navigator



Der Klassiker und wahrscheinlich allen bekannt. Trotzdem wollte ich diese App hier nicht unerwähnt lassen. Ohne die könnte ich nämlich mittlerweile einpacken. Zeigt euch in Windeseile die Uhrzeit deiner gewünschten Verbindungen an, ob in zehn Minuten oder in zwei Wochen. Außerdem jede Haltestelle des Zuges. Mit Echtzeitinformationen wisst ihr zeitnah auch, ob und wieviel Verspätung euer Zug hat. (Und seien wir ehrlich, das passiert nicht gerade selten.) Die von mir wohl meistgebrauchte App, weil einfach super genial.


3. Icon/wallpaper Cute-CocoPPa


Ok, ich gebs zu: Die App hat keinen höheren praktischen Nutzen. Aber Spass macht das ganze trotzdem. Hiermit könnt ihr nämlich euren Homescreen verschönern. Euch gefällt das Grün im Whatsapp-Icon nicht ? Kein Problem. Bei CocoPPa könnt ihr euch ein neues Logo herunterladen, die Auswahl ist riesig. Für so gut wie alle gängigen Apps gibts es tausend verschieden designte Icons. Und tolle Wallpaper gibts außerdem. Der Nachteil: Ihr müsst euch registrieren. Kostenlos versteht sich. Danach kann man aber grenzenlos Icons und Wallpaper umsonst downloaden. Wie gesagt, Nutzen eher niedrig, Spassfaktor hoch. Also ich schau mein Handy jetzt noch viel lieber an ;) Vielleicht siehts etwas kitschig aus, aber mir gefällts. Hier mal mein Homescreen als Anschauungsmaterial:



4. Stundenplan Deluxe




Hier könnt ihr euren Stundenplan eintragen und hab so Fach, Uhrzeit und Ort immer griffbereit. Ich gebe zu, die Handhabung ist zu Anfang etwas kompliziert, aber wenn man den Dreh erst mal raus hat, klappts super. Und das Beste ist: Wenn ihr eine Stunde habt, schaltet sich euer Handy automatisch lautlos. Euer Handy kann also nie wieder im Unterricht klingeln, selbst wenn ihr vergessen habt, es stumm zu stellen. Empfehlenswert für Schüler oder Studenten und ebenfalls kostenlos.


5. Shazam




Von dieser App bin ich maßlos begeistert. Ihr hört einen Song und wisst nicht wie er heißt ? Einfach Shazam aktivieren und an die Songquelle halten. Im Handumdrehen präsentiert euch die App Titel des Songs plus Künstler. Außerdem bietet sie euch die Möglichkeit, diesen Song direkt bei diversen Anbietern herunterzuladen. Leider klappt das nur mit der Originalversion. Selbst singen hilft da nicht viel. Dennoch einfach nur top. 


Ich hoffe, euch hat mein Appcheck gefallen. Vielleicht habt ihr auch ein paar Apps, die ihr empfehlen könnt ? 



Mittwoch, 21. Mai 2014

London, I´m coming !

It´s time to drink champagne and dance on the table.
Heute hab ich endlich nach gefühlt 100 Bewerbungen per Mail und per Post einen sicheren Praktikumsplatz in einer Kunstgalerie in London bekommen. Von Oktober 2014 bis Februar 2015 werde ich also das Leben in der Großstadt kennen lernen. Und natürlich "the british way of life". Ich hab mich wirklich so dermaßen gefreut, denn ich liebe London. Und endlich werde ich auch eine eigene Wohnung haben. Endlich etwas Freiheit und Selbständigkeit. Mittlerweile fällt mir nämlich bei meinen Eltern zuhause des Öfteren die Decke auf den Kopf. Endlich kann ich dann mal tun und lassen, was ich will ohne dass ich dauernd jemand beschwert oder ich auf jemanden Rücksicht nehmen muss.Ich wollte nirgendwo anders hin als nach London, also hab ich alles auf eine Karte gesetzt und mich erst garnicht irgendwo anders beworben. Und siehe da, es hat doch tatsächlich geklappt. Dass ich mal so viel Glück haben werde, hätte ich wirklich nicht gedacht. Dieser Auslandsaufenthalt ist in meinem Anglistikstudium nämlich vorgeschrieben und wenn London nicht geklappt hätte, wer weiß, wo ich dann gelandet wäre.


 Doch so schnell diese Freude gekommen ist, so schnell ist sie auch wieder getrübt worden. Als ich den Hörer nach meinem nur siebenminütigen Vorstellungsgespräch per Telefon niedergelegt hatte, hab ich erst mal geschrien und bin wild durch mein Zimmer gesprungen. Gottseidank war ich alleine zuhause...
Aber am selben Tag direkt danach war auch Saisonabschlussessen meiner Tanzgruppe. Und dahin zu gehen, war ein großer Fehler an diesem Tag. Denn London von Oktober bis Januar heißt für mich ein Jahr pausieren, denn ich bin genau über die komplette Saison nicht hier. Ich dachte erst wirklich, es wäre halb so schlimm mal eine Saison nicht da zu sein. Aber irgendwie hab ich mich da gewaltig verschätzt und ich wundere mich immer noch, wie ich wirklich glauben konnte, es würde mir nichts ausmachen. Schließlich mache ich das ganze seit ich denken kann. Seit ich vier Jahre alt bin, tanze ich und habe seit meinem vierten Lebensjahr auch noch keine einzige Saison, keinen einzigen Auftritt verpasst. Die kommende Saison wäre also meine 17. Ich kenne es garnicht ohne. Unvorstellbar, nun während alldem nicht da zu sein. Denn das ist einfach alles für mich, nichts bedeutet mir mehr. 
Klar, London ist eine riesen Chance, eine tolle Erfahrung und normalerweise würde ich mich auch noch immer wahnsinning darüber freuen, aber ich kann es einfach nicht. Dieses Abschlussessen mit allen Tänzerinnen und Tänzern, das Revue-passieren-lassen der letzten Saison, der Vorausblick auf die nächste, das Bilder-und Videos schauen hat mich so traurig gemacht, dass ich abends wirklich weinen musste. Und dass jeder an diesem Tag total geschockt war, dass ich in der kommenden Saison nicht dabei sein werde, hat es auf keinen Fall besser gemacht. Die ganze Nacht konnte ich kaum schlafen, und als ich dann mal schlief, habe ich, und das ist jetzt kein Witz, vom Tanztraining geträumt habe. Nicht von London. Irgendwie ein Zeichen, oder ? Jedenfalls beschäftigt mich das jetzt schon seit letzten Sonntag so ungemein, dass es mich regelrecht fertig macht. Noch nie wollte ich so dringend mit meiner Mutter über etwas reden, denn ich konnte sie erst Montagabend wieder sehen. 

Ich spiele nun wirklich mit dem Gedanken, meinen Aufenthalt in London auf Mai nächsten Jahres zu verschieben. 
Ich habe einfach das Gefühl, ich kann mich nicht auf London freuen, weil ich immer dran denken muss, was ich dann hier verpasse. Geniessen könnte ich es wahrscheinlich auch nicht. Hinzu kommt dass ich im Sommer viel lieber in London wäre als im Winter. Und ich hätte keinen Engpass, was meine Prüfungen angeht. Der entsteht nämlich, wenn ich bereits im Oktober gehe. Und seit ich mich mit diesem Gedanken auseinandersetze, gehts mir auch viel besser. Ich kann zwar immer noch an nichts anderes denken, aber das wird sich wohl erst ändern, wenn das wirklich alles in trockenen Tüchern ist und ich sowohl die Saison live miterlebe und außerdem dann danach vier Monate im aufregenden London verbringen kann. Hier für euch ein paar Bilder von meinen vergangenen Londontrips ;) 











Dienstag, 20. Mai 2014

Imperium

Heute zeige ich euch mal meine neueste Errungenschaft. "Imperium" von Christian Kracht. 



Auf diesen Roman war ich echt super gespannt. Ich bin mittlerweile auf Seite 23 und ich kann jetzt schon sagen: Ich bin jetzt "krachthörig". Ich liebe, liebe, liebe seinen Schreibstil. Zu der Handlung kann ich noch nichts sagen, aber seine Art zu schreiben ist wundervoll, anders, schön. Und spätestens seit dieser Textstelle hier (S.21) bin ich diesem Mann und seiner Sprache voll und ganz verfallen. Keine Ahnung, ob jeder in dieser Textstelle so etwas unglaubliches sieht wie ich, aber ich will euch diesen literarischen Erguss auf keinen Fall vorenthalten. Literatur ist schliesslich immer polyvalent und subjektiv. Entscheidet einfach selbst ;) 
"Engelhardt war auf die fast schmerzhafte Schönheit dieser Südmeere gar nicht vorbereitet gewesen; Sonnenstrahlen stießen in leuchtenden Säulen durch die Wolken, des Abends senkte sich friedliche Milde über die Küsten und ihre hintereinander gestaffelten, sich im zuckrigvioletten Licht der Dämmerung ins Unendliche fortsetzenden Bergketten."

Vielleicht verstehen ja jetzt manche, warum ich mich in seinen Schreibstil verliebt habe. Und vielleicht ist ja jetzt jemand auf den Geschmack gekommen und liest demnächst auch Christian Kracht. Sobald ich fertig bin (und das dürfte nur einen kleinen Zeithauch dauern), werde ich diesem Buch einen weiteren Beitrag in Form einer Rezension widmen. Und jetzt verziehe ich mich wieder auf mein Bett und verstecke mich hinter den Seiten von "Imperium".  

Freitag, 16. Mai 2014

My favorite music

Eine neue Kategorie für euch ;) In "My favorite music" stelle ich euch regelmäßig Songs, Bands oder Alben vor, die mir gefallen oder die mich beschäftigen. 
Und heute geht es los mit "Demons" von den Imagine Dragons. Dieses Lied läuft bei mir seit geraumer Zeit rauf und runter. Definitiv mein momentanes Lieblingslied. Super emotional, super Melodie, super Text, super Stimme. 
Und die Coverversion von Boyce Avenue , die ich euch hier zeige, ist auch wunderschön. Viel Spass beim Hören :)




Hier gehts zur Facebookseite von Boyce Avenue und hier zu ihrer Website. 
Hier gehts zur Facebookseite von Imagine Dragons und hier zu ihrer Website. 

Donnerstag, 15. Mai 2014

Throwback Thursday

It´s Throwback Thursday Time ;) 

Im September 2011 hatte ich die zweieinhalb besten Wochen meines Lebens in den USA. Noch nie hats mir irgendwo besser gefallen als in Los Angeles und Las Vegas. Dort herrscht einfach ein ganz anderes Flair als hier, nicht nur weil dort einfach das Leben ist. Dort scheint alles so easy zu sein, die Leute sind immer gut drauf und super freundlich. Es macht einfach Spass, dort unterwegs zu sein. Keiner dort ist so stur und verklemmt wie die Deutschen. Auch wenn du eigentlich keinen Menschen kennst, fühlst du dich zuhause, weil einfach alle Menschen dich wie alte Freunde behandeln. Dort laufen Leute einfach laut singend und tanzend über die Straße. Und keiner schaut sie schräg an. Man kann einfach nicht anders, als gute Laune zu haben. Der Strand in Los Angeles ist einfach wunderschön und Las Vegas simply overwhelming. Ich hab wirklich erst mal kein Wort herausgebracht, als ich das erste Mal auf dem Strip war. Die Eindrücke da muss man erst mal verarbeiten. Wenn man da ist, fühlt man sich plötzlich besonders und am richtigen Ort. Es ist, als wenn du dich veränderst, wenn du dort bist. Amerika vermittelt wirklich ein Gefühl von Freiheit. Man hat das Gefühl, man platzt vor Kreativität. Bei den folgenden Eindrücken werd ich selbst wieder sentimental, während ich hier im langweiligen, tristen und starren Deutschland sitze.













Dienstag, 13. Mai 2014

Harlem Shake Reloaded

Erinnert ihr euch noch dran, wie letztes Jahr plötzlich jeder überall einen Harlem Shake drehen wollte ? Ja, auch wir sind davon nicht verschont geblieben und haben uns damals dem Trend angeschlossen. Das Ergebnis hab ich mir gerade nochmal angeschaut und muss mich heute noch wegschmeissen vor lachen. Und euch will ich es deswegen auch nicht vorenthalten. Auch wenn der Trend längst vorbei ist: Viel Spass bei unserem Harlem Shake der besonderen Art :D




Montag, 12. Mai 2014

"War..."

Ich dachte, ich präsentiere euch heute mal wieder ein bisschen selbstgeschriebene Lyrik von mir ;) 


War...



Du und Ich. Ich und Du. Wir.
So war es. War es.



Veränderungen machen das Leben lebendig. Sagt man.
Mein Leben war lebendig. Mit dir. War.
Irgendwas stirbt in mir. Ohne dich.



Veränderungen sind manchmal notwendig. Sagt man. 
In meinem Leben war nur eins notwendig. Du. War.
Nichts mehr ist für mich notwendig. Ohne dich.



Veränderungen bringen den Menschen weiter. Sagt man.
Ich kam überall hin. Mit dir. Kam.
Ich komme nicht mehr weiter. Ohne dich.



Du und ich. Ich und du. Wir.
Das war. War.



Veränderungen machen das Leben lebendig. Sagst du.


Copyright by V_anna11





Sonntag, 11. Mai 2014

Rise Like a Phoenix - Toleranz trägt jetzt Bart

Der Name des Liedes ist wohl Programm. Den Weg, den Conchita Wurst in den letzten Wochen zur Vorbereitung des Eurovision Song Contests 2014, aber auch schon in den letzten Jahren gegangen ist, kann man durchaus treffend als "Rise of the Phoenix" bezeichnen. Der Sieg des Österreichers beim diesjährigen ESC ist mir definitiv einen Post wert, denn ich bewundere ihn über alle Maßen. Für seinen Mut, seine Entschlossenheit, seinen Weg und seine positive Ausstrahlung, vorallem aber seine unglaubliche Funktion als Vorbild.
Aber von vorne: Conchita Wurst alias Tom Neuwirth ist ein Travestiekünstler aus Österreich, ein Mann, verkleidet als Frau, allerdings mit einem unverkennbaren Markenzeichen, dem Bart. Dieses Jahr war er der österreichische Teilnehmer des Eurovision Song Contests.

Ich muss ja wohl nicht erklären, dass man es als Mann in Frauenkleidern mit Bart in unserer Gesellschaft nicht leicht hat. Noch dazu, wenn man beweisen will, dass man etwas kann, ein Talent hat und das nichts damit zu tun hat, wie man aussieht oder wie man sich gibt. Besonders für die osteuropäischen Länder war Conchita ein Dorn im Auge. Doch von all dem hat sie sich nicht abbringen lassen, und hat letztendlich das Ding sogar gewonnen. Durch nichts hat sie sich abbringen lassen, einfach ihr Ding durchgezogen, obwohl oder vielleicht sogar gerade weil sie wusste, dass es nicht jedem gefällt.Conchita polarisiert, ist anders als die Norm. So zeigt sie, dass es okay ist, anders zu sein. Dass es nicht darauf ankommt, wie man aussieht, wie man sich kleidet oder wen man liebt, sondern ganz allein darauf, was du kannst, wie du deinen Weg gehst, dein Leben gestaltest. Dass es egal ist, was andere von dir denken, solange du dich wohlfühlst, solange du liebst, was du tust. Denn nicht die anderen sondern du allein lebst dein Leben und genau das solltest du genauso tun, wie du es willst. Genau das macht sie zu einem großen Vorbild für alle. Für alle, die sich trauen, anders zu sein. Für alle, die nicht einfach mit dem Strom schwimmen wollen. Für alle, die es schaffen wollen, zu sich selbst zu stehen. Conchita zeigt Mut. Mut zum Anders sein. Mut, auf die Meinung anderer zu pfeifen. Sein Weg war nie leicht und dennoch ist er ihn weiter gegangen und hat es so allen gezeigt. 

Ich finde ihn so bewunderswert und auch ich sehe in ihm ein großes Vorbild für mich selbst, denn auch mir fällt es sehr oft schwer, zu dem zu stehen, was ich bin, was ich mag. Als ich hörte, dass er gewonnen hat, hat mich das echt gefreut. Und ehrlich gesagt, war ich auch unglaublich überrascht. Nicht weil ich es ihm nicht gönnen würde oder an seinem Talent gezweifelt habe, sondern eher, weil ich daran zweifelte, dass unsere heutige Gesellschaft, insbesondere der europäische Osten (vorallem nach der Vorgeschichte im Verlauf des ESC 2014) auch nur halb so tolerant ist, wie sie es letztendlich bewiesen hat. Zum gefühlten ersten Mal im Leben war ich wirklich positiv überrascht von der Welt. Und irgendwie macht es mich stolz, dass Europa doch solch eine Toleranz und einen Fortschritt gezeigt hat. Das gibt mir doch irgendwie wieder die Hoffnung, dass irgendwann jeder Mensch akzeptieren kann, dass jeder andere Mensch das Recht hat, so zu sein, wie er gerne möchte. 

Und Conchita ist dafür die perfekte männliche Botschafterin. Das hier war wirklich "The rise of the Phoenix".

Toleranz trägt jetzt Bart.

Abschliessen will ich mit den Worten von Conchita Wurst selbst: 


"waking with a smile is the best way to start the day!"




Quote of the Day

Und passend zum Muttertag hat heut jemand ein wunderschönes Zitat gepostet, das ich prompt hier zum "Quote of the Day" erkläre. (Falls es jemanden interessiert, der Post stammt von Georg Listing der Band Tokio Hotel auf Instagram )


"A mother is she who can take the place of all others but whose place no one else can take." 
Cardinal Mermillod

Happy Mothersday :)

Juhu, endlich wieder der Tag, an dem sich alle Kinder besinnen, dass ihre Mutter trotz all den Problemen im Rest vom Jahr doch die Beste ist. Jetzt mal ehrlich, eigentlich haben es Mütter doch verdient, dass jeden Tag Muttertag ist, oder ? Wo wären wir schon ohne sie ? Nicht da nämlich. Und wenn wir da wären, dann wohl nicht sehr weit gekommen. In manchen Situationen wär ich ohne meine Mutter ganz schön arm dran gewesen. Geht euch sicher auch so. Also liebe Mütter und ganz besonders meine Mama, vielen Dank, dass ihr da seid. Und danke für alles, was ihr tut. Drückt eure Mummy mal ganz doll heute (und am besten nicht nur heute, sondern während des ganzen Jahres) , denn eure Mama ist ja auch nicht nur an einem Tag für euch da ;) Einen fröhlichen Muttertag.

Samstag, 10. Mai 2014

Isso ;)

Kennt ihr das ? Wenn alles schief läuft, ihr euch über jede Kleinigkeit aufregen müsst ? Ihr das Gefühl hat, nicht geht glatt und das alles gerade immer nur euch passiert ? Das kenn ich auch. Aber meistens kann man einfach garnichts dagegen machen, weswegen also aufregen ? Vielleicht passieren manche Dinge gerade euch, weil es genauso sein soll ? Weil es irgendeinen Grund dafür gibt, denn ihr jetzt noch nicht sehen könnt ? Kramt mal in eurem Gedächtnis und vielleicht merkt ihr dann ja, dass es doch ganz gut war, dass gewisse Dinge nicht so gelaufen sind, wie anfangs geplant. Take it easy, ändern kann man ja doch nichts. Klar, eine Einstellung, die nicht immer ganz einfach ist und die auch mir sehr, sehr oft schwerfällt. 
Aber vielleicht hilft ja dieses Lied, nicht immer alles so eng zu sehen. Mir jedenfalls beschert es immer gute Laune und lässt mich alles viel lockerer sehen. Denn eigentlich hat er Recht, der Mateo (obwohl ich bei Leibe kein Fan von ihm bin, so viel sei sicher :D ) 


Freitag, 9. Mai 2014

Quote of the Day


Ich starte hier mal "Quote of the Day". Ich finde immer mal wieder Zitate, die ich toll finde, die mich bewegen. Und genau diese werde ich ab jetzt hier in meiner Kategorie "Quote of the Day" präsentieren. 

Hier zu später Stunde ein wunderschönes Zitat von Jasper Fforde. Über die Wahrheit der Aussage kann man sich streiten, aber dennoch so wunderschön gesagt, dass ich es teilen wollte. 

“After all, reading is arguably a far more creative and imaginative process than writing; when the reader creates emotion in their head, or the colors of the sky during the setting sun, or the smell of a warm summer's breeze on their face, they should reserve as much praise for themselves as they do for the writer - perhaps more.”







Eine Frage der Einstellung

Rot oder Brünett ? Das ist die Fragen, die mich seit Monaten immer wieder aufs neue beschäftigt. Ich, gebürtige Brünette wenn man so will, hab seit fast einem Jahr dem Braun abgeschworen und bin auf rot umgestiegen. Jedes Mal, wenn die Ansätze wieder heimtükisch zurückkehren und das braun sich wieder aufmerksamkeitsheischend an die Oberfläche drängt, was leider viel zu schnell passiert, stellt sich mir die Frage aufs Neue. Wieder rot färben oder zurück zu den Wurzeln, brünett ? Machen wir uns nichts vor. Als Frau sind deine Haare dein Heiligtum. Nichts ist so wichtig für dein Outfit, für dein Äußeres wie deine Haare. Deine Haare können so viel ausdrücken, so viel über dich selbst aussagen. Während ein Outfit allein die heutige Stimmung einer Person symbolisiert, zeigen die Haare viel mehr von der Person selbst, ihr Lebensgefühl, ihre Lebenseinstellung. Das Haarstyling ist eine längerfristige Entscheidung, die Kleidung wechselt man jeden Tag. Soll man die Haare kurz oder lang tragen, mit Pony oder ohne, schwarz oder blond ? Die Haare abzuschneiden fällt nicht umsonst jeder Frau schwer, man schneidet ein Stück von sich selbst ab, ein Stück Geschichte, vielleicht ein Stück Persönlichkeit. Man zeigt sich von einer anderen Seite, ein Haarumstyling ändert alles. Vorallem, wie man von anderen Menschen wahrgenommen wird. Außerdem sagt man häufig, neuer Lebensabschnitt, neue Frisur. Da muss doch das Haarstyling definitiv eine zentrale Rolle spielen. Die perfekten Haare sind wahrscheinlich äußerst förderlich für ein tolles Selbstwertgefühl. Wer fühlt sich schon mit einer tollen Frisur nicht gut ? Aber teilen wir den Haaren keine größere Rolle zu als nötig. Sie gehören zu den klitzekleinen Problemchen unseres Alltags, die uns doch täglich einige Gedanken stehlen. 
Manchmal denke ich mir, ok die roten Haare passen heute garnicht. Und dennoch widerstrebt es mir, die Haare wieder braun zu färben. Ich bin kein Mensch, der auf Standard steht. Und braune Haare sind meistens genau das: Standard. Fast jeder zweite Mensch hat in irgendeiner Form braune Haare. Klar, braune Haare müssen nicht langweilig aussehen, aber trotzdem. Rote Haare sind was besonderes. Rote Haare fallen auf. Rote Haare sind rockig, sie strahlen, drücken ein verrücktes Lebensgefühl aus. Rote Haare heben sich so wunderschön kontrastreich von der Kleidung ab. Rote Haare repräsentieren irgendwie ein Gefühl von Freiheit für mich. Klingt verrückt ? Ist es wahrscheinlich auch. Aber rote Haare sind nun mal nicht langweilig. Sie sind verrückt, besonders. Und deswegen liebe ich es, rote Haare zu haben. Wo liegt also das Problem ? 
Nun ja. Manchmal will man einfach nicht auffallen. Manchmal will man einfach ganz normal sein. Rote Haare sind nicht gerade der Inbegriff der Bodenständigkeit. Wenn man also ganz seriös zu einem Vorstellungsgespräch geht oder auf eine festliche Veranstaltung, wären dann edle, braune Haare nicht viel passender ? Und wenn ich etwas lilanes trage (ok, das kommt nicht allzu oft vor), sind rote Haare dann nicht eine pure Katastrophe dazu ? Unnötige Probleme einer Frau. Wie einfach wäre es, könnte man seine Haarlänge- und Farbe wechseln wie die Kleidung. Und genau weil man das eben nicht kann, ist die Frage nach dem Haarstyling auch so schwierig. Und ich glaube trotzdem, dass mich eine Haare noch ein Weilchen kontinuierlich rot färben werde. Denn ich bin lieber verrückt als bodenständig.